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Über mich

Wir alle brauchen an bestimmten Stellen in unserem Leben Menschen, die uns an die uns eigene Kraft erinnern und uns einen neuen Umgang mit Lebenssituationen, neue Wege erkennen lassen. Dieser Mensch bin ich gerne.

Du besuchst meine Internetseite und möchtest mich auf diesem Weg sicher auch bereits ein wenig „aus der Ferne“ kennenlernen. Doch wie, so frage ich mich, stelle ich mich selbst vor mit meinen Ecken und weichen Kanten, meinen Erfahrungen und dem, was mich zu einem – glaube ich – guten Coach macht? Ich habe meine liebe Kollegin Gabi Hauch gefragt – und sie hat in ihrer pragmatischen Art gesagt: Ich frage dich, du antwortest. Wenn ihr vor dem Lesen dieses Interviews nur halb so gespannt seid, wie ich es war …

Anke Hofmeyer

Gabi: „Anke, magst du Interviews?“

Anke: „Wenn interessante Fragen gestellt – und ehrliche Antworten gegeben werden.“

Gabi: „Ich gebe mir Mühe und du bist sowieso immer ehrlich.“

Anke: „Stimmt. Und wenn es mein Mund nicht sagt, sagen es meine Augen. Ehrlichkeit ist eine Frage des respektvollen Umgangs miteinander. Das hat natürlich nichts mit Rücksichtslosig- oder Taktlosigkeit zu tun.“

Gabi: „Was bringst du mit in deine Coachingtermine?“

Anke: „Ich komme – sprichwörtlich“ mit leeren Händen. Es gibt kein Klemmbrett, keinen Stift für Notizen. Was ich mitbringe sind Ohren, die zuhören, die Erfahrungen eines Lebens mit verschiedensten Herausforderungen und Denkanstößen. Zu dem, was ich als Mensch mit- und gerne auch einbringe, gehören natürlich auch Professionalität, eine breite Methodenkompetenz und Diskretion.“

Gabi: „Was wünschst du dir, was die Menschen, die zu dir kommen, mitbringen?“

Anke: „In der Frage steckt schon ein wichtiger Punkt: Sie kommen als Menschen, nicht als Probleme. Sie kommen mit allem was sie sind, was sie erlebt haben, mit Stärken und Ängsten – und vor allem mit der Bereitschaft mitzuarbeiten.“

Gabi: „Wo finden deine Coachings statt?“

Anke: „Da, wo die Wahrscheinlichkeit am größten ist ein Umfeld zu finden, dass Gedanken neue Richtungen geben und Perspektiven erkennen lässt. Das kann in meinen Räumen in München-Neuhausen sein, das kann ein Spaziergang durch einen Park oder auch eine Bergwanderung sein.“

Gabi: „Gibt es ein bestimmtes Konzept, dem du folgst?“

Anke: „Ich glaube fest an das positive Veränderungspotenzial in Menschen. Stärke, Zuversicht, Kreativität, Lösungskompetenzen – all das geht nie ganz verloren. Manchmal jedoch braucht es Unterstützung, die eigenen, momentan nicht zugänglichen Kompetenzen wieder nutzbar zu machen. Dabei sind Impulse und Denkanstöße ebenso hilfreich wie Kreativtechniken oder das meiner Herangehensweise nahe Züricher Ressourcenmodell, das systematisch kognitive, emotive und physiologische Elemente in den Entwicklungsprozess mit einbezieht. Am Ende kommt es immer darauf an, die mehr oder weniger tief in den Menschen „schlummernden“ Stärken wieder zu wecken.“

Gabi: „Welchen Eigenschaften fallen dir zuerst ein, wenn du an dich selbst denkst?“

Anke: „Lebensfreude, eine positive Einstellung, Humor.“

Gabi: „Was sagen andere über dich?“

Anke: Die, die mich gut kennen, werden diese Eigenschaften bestätigen. Denn verstellen ist nicht mein Ding.“

Gabi: „Hast du ein Lebensmotto?“

Anke: „Ja, ich bin ganz und gar einer Meinung mit der wunderbaren Astrid Lindgren, die ihre Heldin Pippi Langstrumpf sagen ließ: ‘Lass dich nicht unterkriegen, sei frech und wild und wunderbar!“

Gabi: „Aus ihrem, also Astrid Lindgrens Mund stammt auch die Aussage: ‘Es gibt kein Verbot für alte Weiber, auf Bäume zu klettern.‘ Wie ist es damit?“

Anke: „Alles was Lebensfreude weckt und stark macht – nicht nur für alte Weiber.“ (schmunzelt)

Gabi: „Was ist das Schönste an deinem Beruf?“

Anke: „Das Schönste ist, wenn sich der Prozess der Befreiung zu entfalten beginnt, wenn Menschen zu ihrer Kraft zurückfinden und ihnen nach einem schweren Wegesabschnitt Flügel wachsen. Nein, das klingt zu pathetisch, damit hab‘ ich es so gar nicht. Aber in der Sache bleibt es richtig: Das Schönste ist, wenn Menschen zu alter und/oder sogar neuer Stärke zurückfinden.“

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